Hünengräber in Ellingstedt

Das auf dem Foto zu sehende Hünengrab an der Straße Alkebrüg ist gleichzeitig mit 22 m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt von Ellingstedt.

In Ellingstedt sind noch 4 Hünengräber vorhanden, die wir auf den Fotos festgehalten haben.

Berücksichtigt man Untersuchungen, dass von der letzten systematischen Zählung um 1830 nur noch 5 % der Hünengräber erhalten sind, ist leicht vorstellbar, wie die Landschaft um Ellingstedt früher mit Hünengräbern übersät war. Auf der nachfolgenden Messkarte von 1879 sind 6 Hünengräbern eingezeichnet und die noch vorhandenen 4 Hünengräbern gekennzeichnet .

Vermutlich lagen vorwiegend die Hünengräber im Osten Ellingstedts, angrenzend an die Gemeinde Hüsby. Die Region um Hüsby und damit der östliche Teil Ellingstedts wurde in einschlägigen archäologischen Kreisen auch das „Stonehenge der Nordens“ gerühmt.

Die Zerstörung der Hünengräber hatte keine ideologischen oder religiösen Gründe, auch wenn die Steine für Kirchenbauten zerschlagen wurden. Zerstört wurden die Anlagen auch dort, wo sie den Bauern beim Beackern der Felder im Wege waren. Die meisten Steine wurden für den Hafen und Straßenbau entfernt.

Im nachfolgenden Artikel von Hans-Wilhelm Nielsen gibt es mehr Informationen.

Artikel von Hans-Wilhelm Nielsen als Datei
Hünengräber mit Bild.pdf
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Meßblatt von 1879 mit markierten Hünengräbern
Hühnengräber & Stiege.pdf
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Meßblatt von 1879 mit südöstlichen Bereich von Ellingstedt
Auf der Karte sind die Straßen und jetzigen noch sichtbaren 4 Hünengräber verzeichnet.
Hünengräber früher+heute.pdf
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Hünengrab am Wuhrenweg
Hünengrab am Wuhrenweg
Hünengrab Oberer Holzweg an der linken Seite
Hünengrab Oberer Holzweg an der linken Seite
Hünengrab Oberer Holzweg an der rechten Seite
Hünengrab Oberer Holzweg an der rechten Seite

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