Schellund bekommt erst 1951 Strom

Hans-Detlef Naeve berichtet über die Stromversorgung von Schellund
"Das Dorf Ellingstedt hatte schon 1926 durch eine Hochspannungsleitung, die über Rosacker bei Silberstedt nach Ellingstedt führte, Elektrizitätsversorgung bekommen. Der Ortsteil Schellund war damals nicht beteiligt. ......
Hand- und Spanndienste mussten von den Bauern erbracht werden. So z. B. das Transportieren der Betonmasten und der Traversen über sumpfige Wiesen und unwegsamen Gelände. ....
Im Herbst 1951 hatten alle Teilnehmer einen Stromanschluss. Dieselmotoren und Petroleumlampen hatten ausgedient. .......
Bis Dato wurden alle Maschinen auf den Höfen mit einem Einzylinder-Dieselmotor mit offenem Verdampfungskühler und freilaufendem Schwungrad angetrieben. .....
Die Betrieb Willi Kämmerer, Schellund, und Carsten Lorenzen, Hüsbyfeld, hatten bis zu dem Zeitpunkt noch mit einem Göpel gearbeitet. Der Göpel hatte seinen festen Platz hinter dem Gebäude, dem „Göpelplatz“."
Den vollständigen Bericht von Hans-Detlef Naeve finden Sie im PDF-Download.
Strom Schellund 2.10.2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 165.3 KB

Hier finden Sie einen Einzylinder-Dieselmotor mit offenem Verdampfungskühler und freilaufendem Schwungrad in Betrieb

http://www.youtube.com/watch?v=MoHk-SmEijI&feature=relmfu

Hier können Sie einen Göpel in Betrieb sehen

http://www.youtube.com/watch?v=bi9VCBsDLuo

Die Elektrifizierung Schleswig-Holsteins wird hier beschrieben

http://www.geschichte-s-h.de/Elektrifizierung/